Rückschau


Sonnabend, 10. Juli 2021

Familien-Picknick mit Musik-Genuss, Park Landgut Holzdorf

Führungen durch den Park von Thomas Bleicher und Dr. Bernhard Post

Konzert auf der Wiese am Herrenhaus mit dem „Ensemble Hofmusik Weimar“ 

Landgut Holzdorf, Familien-Picknick mit Musik, Juli 2021. Foto: Thomas Bleicher

 

Zu einem Familien-Picknick der besonderen Art lud der Verein Grüne Wahlverwandtschaften in den Park des Landguts Holzdorf ein. 

Zunächst bestand die Möglichkeit zu einem geführten Rundgang mit Dr. Bernhard Post und Thomas Bleicher durch den in voller Pracht ergrünten Park mit einer temporären Skulpturen-Ausstellung der Galerie Profil Weimar von Werken zeitgenössischer Thüringer Bildhauer*

innen. Einen musikalischen Hochgenuss bot im Anschluss das „Ensemble Hofmusik Weimar“. Gespielt auf historischen Instrumenten erklang im Pavillon wieder klassische Musik. Werke von Luigi Boccherini, Joseph Haydn und Wolfgang Amadeus Mozart standen auf dem Programm.

Viele farbenfrohe Liegestühle luden zum entspannten Sitzen und waren bis auf den letzten Platz besetzt. Unter dem zahlreichen Publikum waren auch junge Familien mit ihren Kindern zu Gast, die das Konzert nutzten, um den Park auf ihre Art für sich zu erobern. 

 

 


Freitag, den 16. Juli 2021

Friedhof und Park zugleich – der Jenaer Johannisfriedhof

Führung mit Helga Spath

Johannisfriedhof Jena, Stationentafel, Juli 2021. Foto: Helga Spath

 

Der Rundgang über den denkmalgeschützten Johannisfriedhof unter Führung von Helga Spath, Mitglied im Verein Grüne Wahlverwandtschaften, offenbarte den Teilnehmer*innen neben den Informationen zu historischen Zusammenhängen, Bestattungs- und Grabarten einen etwas anderen Blick auf die Geschichte der Stadt. Der historische Friedhof liegt in unmittelbarer Nähe zum Stadtzentrum neben dem Botanischen Garten und ist der älteste Jenaer Friedhof. Die barocken Gräber bekannter Persönlichkeiten liegen hier, darunter viele, die einen Bezug zu Weimar haben: Knebel, Johanna Schopenhauer, Charlotte von Wolzogen, Stark, Huschke, Zeiss. Heute wird er, nach sieben Jahrhunderten Begräbnisstätte, nach seiner schrittweisen Umgestaltung seit 1978, als Park genutzt - ein Ort der Ruhe.