Rückschau


Sonntag 1. August (und Sonntag 26. September) 2021

„Das sieht ja heut` ganz anders aus!“

Wie sich der Park an der Ilm in 240 Jahren verändert hat. Führung: Helga Spath

Familienführung zur Parkgeschichte. In Kooperation mit der Klassik Stiftung Weimar

Foto: Rauch

 

Während des Spaziergangs entführte Helga Spath die Teilnehmer*innen in die hochinteressante Entstehungsgeschichte des Parkes. Sie zeigte in ihren Ausführungen seine Entwicklung von der sentimentalen Frühstufe über die klassische Blüte bis zur Landschaftsgestaltung des 19. Jhd. Helga Spath brachte u.a. auch zum Ausdruck, dass sie gerade auch Kindern mit ihren Führungen den Blick für die Schönheit und Sensibilität des Parks schärfen möchte. Dieser Teil der Stadt ist eben viel mehr als "ein Stück grüne Wiese".

 

Ein heftiger Gewittersturm zerstörte im Juni 2011 die imposante mehrstämmige, etwa 200jährige Lindengruppe am Römischen Haus. Der Verein Grüne Wahlverwandtschaften hat in Zusammenarbeit mit der Klassik Stiftung Weimar im April 2014 für ein Wiedererstehen dieses markanten Zeichens in der Parklandschaft Sorge getragen. Für die Beteiligten war es ein schöner Gedanke, jetzt etwas gepflanzt zu haben, das über Jahrzehnte und vielleicht sogar Jahrhunderte die Parkbesucher auch am etwas veränderten Standort erfreuen wird. 

 


Freitag, den 16. Juli 2021

Friedhof und Park zugleich – der Jenaer Johannisfriedhof

Führung mit Helga Spath

Johannisfriedhof Jena, Stationentafel, Juli 2021. Foto: Helga Spath

 

Der Rundgang über den denkmalgeschützten Johannisfriedhof unter Führung von Helga Spath, Mitglied im Verein Grüne Wahlverwandtschaften, offenbarte den Teilnehmer*innen neben den Informationen zu historischen Zusammenhängen, Bestattungs- und Grabarten einen etwas anderen Blick auf die Geschichte der Stadt. Der historische Friedhof liegt in unmittelbarer Nähe zum Stadtzentrum neben dem Botanischen Garten und ist der älteste Jenaer Friedhof. Die barocken Gräber bekannter Persönlichkeiten liegen hier, darunter viele, die einen Bezug zu Weimar haben: Knebel, Johanna Schopenhauer, Charlotte von Wolzogen, Stark, Huschke, Zeiss. Heute wird er, nach sieben Jahrhunderten Begräbnisstätte, nach seiner schrittweisen Umgestaltung seit 1978, als Park genutzt - ein Ort der Ruhe.